Sonnenbrillen erhaltet ihr mit eurer individuellen Sehstärke. Wenn ihr keine Sehstärke benötigt, natürlich auch mit hochwertigen Gläsern, die gegen UV Strahlung schützen.

Schutz vor UV-Strahlen

Die wichtigste Eigenschaft, die eine Sonnenbrille haben muss: die Augen vor UV-Strahlung zu schützen. UV-Strahlen sind für uns nicht sichtbar und sehr gefährlich: Das energiereiche, ultraviolette Licht kann zu Gewebeschäden an Bindehaut und Hornhaut führen und auf lange Sicht sogar einen grauen Star (Katarakt) hervorrufen.

Polarisierende Gläser

Polarisierende Gläser verhindern den Blendeffekt in der Umgebung. Beim Blick in die Ferne erscheinen Landschaft und Umgebung dadurch kontrastreicher. Anders der direkte Blick auf den Weg: da können Kontraste schwächer werden. Polarisierende Gläser eigenen sich gut für Autofahrer: Sie filtern von unten einfallendes Blendungslicht das z.B. von flirrenden oder nassen Straßen sowie von tiefstehender Sonne verursacht wird.

Farbfilter von Sonnenbrillen

Braune, graue und grüne Gläser sind universell einsetzbar und sehr beliebt für Allzweck-Sonnenbrillen. Sie verfälschen die Farben der Umgebung am wenigsten.

Gelb- und orangefarbene Brillengläser erhöhen die Kontraste. Auch bei wechselnden Lichtverhältnissen – etwa plötzlicher Nebel – ist die Sicht noch detailgenau. Jedoch: nicht jeder fühlt sich wohl damit und auch der Blendschutz ist eher gering.

Entspiegelte Gläser bei Sonnenbrillen

Empfehlenswert sind in jedem Fall Sonnenbrillen mit entspiegelten Gläsern, auch von innen. Denn reflektierte UV-Strahlen können bis zu 50 Prozent der gesamten UV-Belastung ausmachen. Eine einfache Entspiegelung der Gläser reduziert Lichtreflexe um die Hälfte, eine so genannte Superentspiegelung sogar um 98 Prozent.

UV-Strahlen belasten zu jeder Jahreszeit

Nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über sind unsere Augen der UV-Strahlung ausgesetzt – selbst bei starker Bewölkung. Bis zu 40 Prozent der UV-Belastung entstehen, wenn wir uns nicht in direktem Sonnenlicht aufhalten. Außerdem reflektieren neben Schnee, Wasser und Sand, auch Wolken, Straßen oder Glasfronten UV-Strahlen. Diese fallen schräg in das Auge, ohne von uns wahrgenommen zu werden.

Im Herbst kann es durch die tiefstehende Sonne zu stark blendenden Reflexionen kommen. Außerdem intensivieren kleine Wasserpartikel im Nebel die Strahlung. Lichtreflexionen vom Wasser verstärken das UV-Licht um 20 Prozent, Schnee sogar um 80 bis 95 Prozent. Im Gebirge nimmt die Intensität der UV-Strahlung pro 1000 Höhenmeter um 10 Prozent zu.

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